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18. Juli 2008 um 16:00 Uhr

Openmoko Freerunner: Die ersten Tage

Mittlerweile sind es fast 2 Wochen, aber immerhin hab ich den Artikel bereits letzte Woche angefangen ;-)

Meine Erfahrungen mit dem Freerunner sind bisher gut. Etwas Bauchschmerzen bereitete das Problem mit dem GPS-Empfänger, der sehr lange brauchte um seine Position zu bestimmen. Die Ursache dafür ist der permanent (also auch wenn er nciht genutzt wird) aktive SD-Karten-Leser und die dabei entstehenden Störfelder und Openmoko arbeitet an einer Lösung, die vermutlich aus einem Kernelpatch bestehen wird. (Wikiseite). Eine Hardwarelösung ist auch shcon verfügbar, erfordert aber Lötarbeiten. Wie man das am unkompliziertesten über die Gewährleistung abwickeln kann, wird derzeit von Openmoko erarbeitet.

Es folgt eine kleine Sammlung von Notizen, Hinweisen, Programmen und ähnlichem rund um Openmoko und den Freerunner, die während den ersten Tagen mit dem Freerunner entstanden ist – vielleicht ist ja etwas interessantes für euch dabei. Sehr weit bin ich bisher leider nicht gekommen, da nebenher noch einiges fürs Studium erledigt werden möchte ;-)

Um die Grundschritte mit dem Freerunner und – gerade wenn man die Firmware des öfteren neu einspielt – wiederkehrende Schritte zu vereinfachen hat Michael ‘micm’ Muench
ein Adminskript geschrieben, welches auf dem PC ausführt und zum Beispiel das einspielen eines neuen Kernels und neuer Firmware ebenso übernimmt, wie das Einrichten der Netzwerkkonfiguration. Zu finden unter dem Namen freerunnercc

Hat man dann zum Beispiel mit dem Adminskript das WLAN eingerichtet und ist unabhängig vom PC online (klappt bei mir in WPA2 Verschlüsselten Netzen problemlos, Anleitung auch im Wiki), möchte man vielleicht auch mit dem Freerunner eMails lesen. Das Pythonskript pyMail zeigt die Mailbox auf einem IMAP Server an. Interessant, wie schnell und einfach das in Python implementiert ist.

Möchte man auf dem Freerunner das Adressbuch und die Kontaktverwaltung nutzen, existiert ein kleines Skript für den Import von VCF Dateien – und natürlich auch eine Wikiseite dazu. Ich habe es erfolgreich ausprobiert. Sowohl mit Kontakten, die ich zunächst von meinem Sony Ericsson W810i exportiert habe, als auch mit meinem Adressbuch aus Kontact (der PIM Suite des KDE).

Deutsche Communitysites:

Videos und Demos:

Die neue, mit Qt verwobene, Oberfläche, als ASU (april Software Update bekannt) in Aktion als Video oder als Flashfilm

Was Qt4.4 mit der nächsten Qtopia Version und vielleicht auch für ASU bringen mag, zeigt diese kleine Demo.

Zum Schluss noch eine kleine Betrachtung zur Relevanz von Openmoko:

Aus dem zweiten Chart in diesem Artikel bei o’reilly kann man auch rauslesen, das das Interesse an Openmoko größer ist als das am iPhone. Zumindest dann, wenn man Mailinglisten als das Maß der Dinge betrachtet ;-)

Gibt es etwas, was ganz besonders interessant ist und ich mal mit dem Freerunner testen soll?
Schönes Wochenende :)

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Eine Reaktion zu “Openmoko Freerunner: Die ersten Tage”

  1. Gravatar Icon klaus

    auch hier würde mich nochmal ein langfrist erfahrungsbericht interessieren

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