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19. Juli 2004 um 04:34 Uhr

Mobil in Siegburg

Derzeit in Siegburg mobil zu sein, heisst zwangsläufig sich auf 2 Beinen oder 2 Rädern fortzubewegen. Mit 4 Rädern kommt man nicht weit.
Bin ich froh, das ich mich zumeist auf 2 Rädern fortbewege. Mal mit und mal ohne Motor.

Dank intensiver Planung scheint es den siegburger Verkehrplanern wirklich zu gelingen, die kauflustige Kundschaft durch eine grauenvolle Verkehrssituation aus der Innenstadt herauszuhalten und so den Einzelhandel in der Innenstadt zum Aussterben zu bringen.

Es war einmal … Siegburg – die Stadt mit Flair.
Eine Verkäuferin meinte vorhin zu mir, das sich die Kunden teilweise schon beschweren, wie schlecht man in die Innenstadt gelangt und wie unübersichtlich die Verkehrsführung ist. Da würden viele Kunden Einkaufsmöglichkeiten vorziehen, die gut mit dem Auto zu erreichen sind.
Da gratuliere ich der Siegburgpartei. Glanzleistung.

Klar, man kann Bundesstraßen einfach so sperren und durch eine verkehrberuhigte Zone umleiten (siehe B 8 am Bahnhof), man kann Straßen einfach in einer Fußgängerzone umwandeln.
Nur, wenn die Fußgängerzone dann fast die ganz Innenstadt einnimmt (Bahnhof bis obere Kaiserstr.), und keine Menschen kommen, um diese auch zu nutzen, ist irgendetwas falschgelaufen, oder?!

Ich sehe jedenfalls anhand von vielen leerstehenden Läden, einer ganzen Reihe von „ein-Euro-Läden“ und nochmal einer Hand voll von zusätzlichen (bald) „zu-Vermieten“ – Schildern Siegburg’s Flair ganz stark dahinschmelzen.

Ganz im Sinne von Küblböck wird ertränkt, nicht erschossen:

Die Verantworlichen werden gehängt, nicht erschossen.

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