mynethome.de

7. Dezember 2006 um 13:30 Uhr

Ich hab doch nichts zu verbergen!

Diesen Satz bekommt man bei Diskussionen um private Daten, Privatsphäre, etc fast immer zu hören. Bei den Diskussionen um das StudiVZ und deren Datensicherheit ist es nicht anders.

Dazu kann ich nur den Beitrag Deine absolut vollkommen harmlosen Daten bei StudiVZ in der blogbar empfehlen. Das Szenario, das der nächste Arbeitgeber die Bewerber in den Social Networks(wie orkut, stayfriends, studivz, XING(openbc),etc) sucht und deren Profile betrachtet, ist garnicht abwegig und angeblich sogar schon Realität.

Danke an Martin für den Link.

Weitere Links zum „StudiVZ Skandal“:

5 Reaktionen zu “Ich hab doch nichts zu verbergen!”

  1. Gravatar Icon Benni

    Der Artikel auf blogbar.de ist sehr gut geschrieben!
    Danke für die Links.

  2. Gravatar Icon Andre

    Hallo Markus, ich hab diese Diskussion von Anfang an bei blogbar verfolgt, und ich habe eigentlich schon darauf gewartet dass Du Dich äußerst, weil wir uns damals als Orkut auftauchte (wie lang ist das schon wieder her??) schon gut darüber unterhalten haben. Ganz abgesehen vom Inhalt der Diskussion, ich kann mich einfach nicht mit dieser polemischen Art anfreunden die dieser selbsternannte Journalist DonAlphonso in seinen Pamphleten verwendet.
    Ganz abgesehen davon sollte man meiner Meinung nach nicht alles zu schwarz malen. Hast Du die Ausgabe des Spiegel mit der Studie über Studienabgänger gelesen? Dort wurde mal wieder erwähnt wie wichtig heute Soft Skills wie Kommunikations- und Teamfähigkeit sind. Ich glaube nicht das man Dir aus jeder lustigen Gruppe im StudiVZ einen Strick dreht. Eine Firma in der Bier trinken oder gesellschaftliche Kontakte als Minuspunkt auf Deinem Verhaltenszeugnis gelten, glaubst Du da würdest Du in Deinem Berufsleben glücklich? Zum glücklichen Leben gehört meiner Meinung nach eben doch mehr als Karriere.

    Ganz allgemein glaube ich dass die Diskussion momentan in die falsche Richtung läuft, man sollte sich nicht wie der obengenannte Blogger seitenweise über die vermeintliche Dummheit seiner Mitbürger auslassen, sondern eher die Art und Weise in der heutzutage Profiling betrieben wird. Wir sollten uns vielleicht Gedanken machen wie es sein kann dass die Instrumentalisierung von Menschen mittlerweile so gesellschaftsfähig geworden ist.
    Alles in Allem ein Thema was ich gerne mal mit Dir _bei einem Bierchen_ in Siegburg bequatschen würde. Bin vom 24. an wieder in Deutschland, vielleicht kriegen wir das ja eingerichtet. :)

    un saludo
    André

  3. Gravatar Icon Benni

    „Zum glücklichen Leben gehört meiner Meinung nach eben doch mehr als Karriere.“
    Ohne guten Job, kein glückliches Leben, da sonst immer der Gedanke „meine Fresse, was mach ich hier eigentlich“ vorherrscht.

    Das ist _zumindest für mich_ ganz klar!

  4. Gravatar Icon Markus

    @Andre: Gute idee, ich bin sehr für Diskussionsrunden im RL :-)

    @Benny: Stimmt, man muss sich irgendwo verwirklichen können. Wie ich es verstanden habe, meinte Andre aber, dass man sich bei seinem Job auch wohlfühlen muss. Wenn man irgendwo landet, wo es einem überhaupt nicht gefällt wir man auch sehr unzufrieden und somit unproduktiv…

  5. Gravatar Icon Benni

    Ich habe nun meine Konsequenzen gezogen.
    http://benjamin.klaile.com/blog/Aus-mit-gruscheln/

    Der Verkauf an den Holtzbrinck-Verlag war jetzt einfach ein klein wenig zu viel für mich …

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